Alles neu wie einst im MAI? Die unerledigte Gretchenfrage der Globalisierung

 

Im Mai blüht alles wunderbar. MAI ist allerdings auch die Abkürzung für das in den 1990er Jahren im Rahmen der OECD geheim verhandelte „Multilaterale Abkommen über Investitionen“. Es flog 1997 eher zufällig auf. Der sofort international aufflammende zivilgesellschaftliche Widerstand gegen das extreme Vorhaben hat … weiter lesen.

Die kommunistische Fiktion der Hyperglobalisierung

Ist die Globalisierung der Märkte zu weit gegangen? Nein, sagen fast unisono die Protagonisten der Standardökonomik. Denn in ihrer modelltheoretischen Idealwelt erzeugt die Öffnung von Märkten und die Intensivierung des Wettbewerbs stets eine win-win-Situation:  Im „freien Markt“ kommen ja Tauschverträge, also Geschäfte, immer nur … weiter lesen.

Die „wachsende“ volkswirtschaftliche Verteilungskrise

Abstract und Fragen der Redaktion: Die gegenwärtige Krise ist nicht nur in ihren Auswirkungen, sondern auch ursächlich zu wesentlichen Teilen Ausdruck einer Verteilungskrise. Vom Produktivitätsfortschritt hat in den vergangenen Jahrzehnten nur ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung profitiert, während immer mehr Menschen unter prekären Arbeits- … weiter lesen.