Alles neu wie einst im MAI? Die unerledigte Gretchenfrage der Globalisierung

 

Im Mai blüht alles wunderbar. MAI ist allerdings auch die Abkürzung für das in den 1990er Jahren im Rahmen der OECD geheim verhandelte „Multilaterale Abkommen über Investitionen“. Es flog 1997 eher zufällig auf. Der sofort international aufflammende zivilgesellschaftliche Widerstand gegen das extreme Vorhaben hat … weiter lesen.

Die kommunistische Fiktion der Hyperglobalisierung

Ist die Globalisierung der Märkte zu weit gegangen? Nein, sagen fast unisono die Protagonisten der Standardökonomik. Denn in ihrer modelltheoretischen Idealwelt erzeugt die Öffnung von Märkten und die Intensivierung des Wettbewerbs stets eine win-win-Situation:  Im „freien Markt“ kommen ja Tauschverträge, also Geschäfte, immer nur … weiter lesen.

Globale Geschäfte: heimatlos und steuerfrei?

„Wir zahlen keine Steuern. Nur kleine Leute zahlen Steuern.“ Den berühmten zynischen Satz einer New Yorker Milliardärin aus den 1980er Jahren haben sich in jüngerer Zeit vor allem die multinational agierenden Firmen zu Eigen gemacht. Sie „optimieren“ – sprich: minimieren – die von ihnen bezahlten … weiter lesen.

Postwachstumsgesellschaft: Ökoeffizienz, Suffizienz und zivilisatorische Intelligenz!

Kaum jemand bestreitet es noch: Der ökologische Fussabdruck unseres erst teilweise modernen Wirtschafts- und Lebensstils ist zu gross. Die nachholende sozialökologische Modernisierung wird dringlich, wenn irreversible Naturzerstörungen und Klimakatastrophen noch vermieden oder wenigstens eingeschränkt werden sollen. An der UN-Klimakonferenz des vergangenen Jahres in Paris haben … weiter lesen.